Warum 2011 das Mac-Jahr wird...
| Autor: Daniel | Datum: 17.06.10, 14:03 |

Auch wenn das Jahr 2010 noch lang scheint, sind die meisten neuen Apple Produkte für dieses Jahr bereits vorgestellt. Es wartet eigentlich nur noch ein Event im September 2010, auf dem wie jedes Jahr neue iPods vorgestellt werden. Doch schauen wir uns an was dieses Jahr vorgestellt wurde (und wird) fällt auf, dass der Mac viel zu kurz kam. Kein neues
iWork oder
iLife für Mac OS X, kein Mac OS X 10.7 - lediglich die Mac-Hardware wurde öfters aktualisiert. Doch auch hier fehlen ein neues MacBook Air, ein aktualisierter 30" Cinema Display oder ein neuer Mac Pro. Auch die
WWDC ist zu gering auf Mac OS X ausgerichtet - das
iOS steht im Mittelpunkt.
Man kann nun meinen, dass Apple Mac OS X ein wenig vergisst oder gar vernachlässigt. Was ist da los? Wo bleiben die Mac-Updates?
Die Vernachlässigung von Mac OS X ist eigentlich gar nicht möglich: Schließlich gibt es auch bei Apple wie bei jedem größeren Unternehmen Teams, die an verschiedenen Projekten arbeiten. Neben dem iPhone- oder iPod-Team muss es auch Abteilungen geben, die Mac OS X weiterentwickeln. Mac OS X 10.7 muss also in der Entwicklung sein - Apple hält es nur völlig geheim bisher. Die Existenz der neuen Version bestätigt sich auch in bestimmten Webseiten-Statistiken, die einen Zugriff von "Mac OS X 10.7" verzeichnen. Sind die Tester also schon unterwegs?
Ähnlich sieht es mit iLife und iWork aus: Auch hier sind die Teams sicher schon mit neuen Versionen beschäftigt. Zwar entwickelt man nebenbei auch die iWork-Apps für das iPad (und evtl. das iPhone?), aber die Mac OS X Version wird man nicht völlig vernachlässigen.
Es wäre wirklich "schockierend" wenn Steve Jobs 2011 wie 2010 verfährt: Apple würde dann wirklich zeigen, dass sie kein Interesse an Mac OS X haben. 2011 muss es eine WWDC geben, die sich mehr um Mac OS X dreht, eine neue iWork und iLife Version und natürlich auch Mac OS X 10.7. Auch wenn das iOS von immer größerer Bedeutung ist - es wäre fatal Mac OS X zu vergessen. Das würde Apple nicht nur am Umsatz, sondern auch durch sich trennende Kunden und Entwickler merken.