Nun ist es offiziell - Apple Safari 4, der neuste Browser aus Cupertino, ist draußen. Obwohl es seit einigen Monaten bereits eine englischsprachige Demo gab, hat man doch sehnsüchtig auf das wirkliche Release gewartet - nun ist es da. Wir haben uns den Browser angesehen und zeigen euch die neuen Funktionen und was wir davon halten.
Wer Safari 3 gewöhnt war, wird mit Safari 4 wirklich etwas Neues kennen lernen. Statt einem einfachen kleinem Update bietet der neue Apple Browser wirklich große Neuerungen. Doch von Anfang an: Schon beim ersten Start überzeugt Safari: Statt der Startseite oder irgendeiner anderen Info-Seite wird eine schöne Animation gezeigt, die den Nutzer langsam in das neue System einführt. Anschließend gelangt man zu den TopSites (genauere Informationen im Punkt 2), die ebenso wunderschön ausgearbeitet sind. Schade ist allerdings, dass der sich hinter der Adressleiste versteckte Ladebalken durch ein extra "Laden"-Feld ersetzt wurde. Hier hätte man ein wenig Platz sparen können.
Doch auch sonst gibt es jede Menge kleiner Updates - Interessant ist dabei, dass die Tableiste, die ursprünglich in die Titelzeile gelegt wurde, nun doch (wie bei Safari 3) wieder unter der Lesezeichenleiste ist. Sie selbst überzeugt durch neue Rundungen sowie einem nur beim überfahren mit der Maus erscheinenden "Tab Schließen"-Button.
2. Neue Funktionen
Soviele neue Funktionen gibt es dann doch nicht. Die Hauptneuerung ist stattdessen TopSites, die es ermöglicht die Lieblingsseiten des Nutzers auf einen Blick in einer Art 3D-Raum anzuzeigen. Mit einem Stern gekennzeichnete Webseiten wurden seit dem letzten Besuch geupdatet - ebenso eine neue clevere Funktion.
Der Verlauf ist nun mit Coverflow realisiert und wirkt so anschaulicher. Wie gut man mit dieser neuen übersicht nun arbeiten kann, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Eine weiter Neuerung soll nun auch die NitroEngine sein, die Javascript erneut schneller verarbeitet. Tatsächlich: Laut eigenen Angaben soll die Verarbeitung 8x schneller als beim Internet Explorer und - sogar - 3x schneller als bei Firefox ablaufen. Respekt!
3. Fazit
Fast jedes Betriebssystem hat heute seinen eigenen Browser - bei Windows der IE und bei Mac der Safari. Doch jeder weiß: Viele Nutzer haben ihre eigenen Präferenzen und greifen zu Alternativen - zum Beispiel Firefox. Doch auch Safari wird in der Windows Welt immer bekannter. Schön, schnell und vorallem innovativ. Das will man! Wieso nur surfen - wieso kein Erlebnis damit verbinden? Wer mit Safari unterwegs ist, surft schön. Das zeigen beispielsweise liebevoll umgesetzte Auswahlfelder. Dank TopSites wirkt das Ganze sogar noch richtig umwerfend.
Letztlich bietet Safari nicht so viele Neuerungen wie von manchen Nutzern vielleicht erwartet. Aber wie soll man das Fahrrad auch neu erfinden? Stattdessen ist Safari schön und schnell. Letztendlich: Top!